Systemkameras/Micro Four Thirds von Olympus

Olympus PEN E-P3

Systemkameras gehört die Zukunft, soviel ist klar. Sie bieten den Vorteil, dass die Abmessungen im Vergleich zu digitalen Spiegelreflexkameras, kurz DSLRs, kleiner sind. Die größe der Sensoren sind auf dem Niveau von Einsteiger DSLRs, bzw. nahe dran. Das reicht für eine sehr gute Bildqualität. Die Abmessungen der Objektive ist merkbar kleiner. Durch den Wegfall des Spiegels lässt sich Video und Live-View einfacher realisieren, die Geschwindigkeit der Kamera ist in der Regel höher, zumindest einfacher zu realisieren, da das hochklappen des Spiegels wegfällt. Rundum, eigentlich bietet das Konzept, mal abgesehen vom Wegfall eines optischen Suchers, nur Vorteile. Diesem Manko wird bei hochwertigen Systemkameras entgegen gewirkt, indem digitale Sucher integriert werden. Im Endeffekt handelt es sich hierbei um ein hochaufgelöstes digitales Display, das direkt aufs Auge aufgesetzt wird. Hat den Nachteil, das es nicht ein 1:1 Abbild wie bei einem optischem Sucher ist, allerdings den Vorteil, dass sich technische Parameter einblenden lassen.

Derzeit sieht es danach aus, dass der Micro Four Third Standard, geschaffen von Panasonic und Olympus, die Nase vorne hätte. Mittlerweile gibt es eine große Zahl hochwertiger Objektive und eine vielseitige Auswahl an Gehäusen unterschiedlicher Geschmacksrichtungen.

Die Retro Bodies von Olympus haben es mir besonders angetan. Die Bedienung der Einsteiger PENs E-PL3 und E-PM1 ist mir, aufgrund der kleinen Gehäuseabmessungen und der Ausrichtung auf Point and Shoot Publikum, zu fummelig.

Das PEN Flagschiff E-P3 kann aber in jederlei Hinsicht als gelungen betrachtet werden. Der Body ist größer, liegt perfekt in der Hand und die Bedienung ist vorbildlich, durchaus vergleichbar mit der einer DSLR. Dieser Meinung ist auch DP-Review. Die Kamera ist schon seit gut einem Jahr auf dem Markt, mit einem Produkt-Update ist in den nächsten Monaten zu rechnen.

Mittlerweile hat Olympus einen drauf gesetzt, und ein neues Modell auf den Markt gebracht, dass leistungsmäßig oberhalb der PEN-Serie angesiedelt ist, die Olympus OM-D E-M5. Wer lässt sich eigentlich die eingängigen Produktnamen einfallen? Das Design ist an die analoge Olympus Kult-Kamera OM-1 angelehnt, sieht nach meinem Geschmacksempfinden großartig aus. Die Bedienung der Kamera und die technischen Parameter bewegen sich im Profilager, leider auch der Preis. Die Bestpreisangebote für die Olympus OM-D E-M5 liegen mit dem 12-50mm Kit-Objektiv bei 1299€. Einig sind sich die Profis, die OM-D E-M5 ist eine großartige Kamera. Exemplarisch verlinkt ein Review von The Verge und von DP-Review.

Mir persönlich ist die OM-D E-M5 zu teuer, meine Richtungsentscheidung allerdings gefällt. Eine Systemkamera wird es definitiv werden, allerdings im mittleren Preissegment. Es ist hochwahrscheinlich, dass ich beim Nachfolgemodell der PEN E-P3 schwach werde.

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